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Bitte um Nachsicht: Hier kann aus dem Mix meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Mietervertreter und gleichzeitig sonstigen Interessen, Reisen etc. eine oft ziemlich wilde Mischung entstehen.

Im weiteren Verlauf sind aber alle Beiträge, Fotos und Clips nach Themengebieten sortiert. 

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Impftermin S2

Gerhard Kuchta hat ein Foto gepostet:

Impftermin S2

Impftermin S1

Gerhard Kuchta hat ein Foto gepostet:

Impftermin S1

Beitragsdatum = ab nun Datum der Veröffentlichung.

 

Die Frau Sopherl und gewaschene Hände

... oder: Wer keine Wahl hat, hat doch die Qual.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht! Das denkt sich die Frau Sopherl, wenn sie diese Meldung da liest: Wiener Mieterbeiräte: Erfolgreiche Vernetzung im Dienste der MieterInnen.

Um ihre Lieblings-Vereinigung geht es da wieder einmal. Dass am 8. März dort für die kommenden drei Jahre ein neuer Vorstand gewählt worden ist. Nach Statut von den ordentlichen Mitgliedern.

Gut, die Frau Sopherl ist ja kein ordentliches Mitglied. Nach Meinung mancher wahrscheinlich sogar ein ziemlich unordentliches.

Aber wenn sie das Statut dieses Vereins schon einmal bei der Hand hat, schaut sie einmal nach, was dort so Schwarz auf Weiß vertippselt worden ist.

"Der Verein setzt sich für die Förderung von Mietermitbestimmung und besserer Nachbarschaft sowie die Verbesserung der Wohnsituation zum Ziel." steht da unter § 2, "Zweck des Vereins".

Hochlöblich, diese Zielsetzung ... wenn auch nicht ganz Deutsch.

Und weiter liest die Frau Sopherl:

§ 3 Aufbringung der Mittel

Die finanziellen Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes werden durch Mitgliedsbeiträge, Erträge aus Veranstaltungen, Spenden und Subventionen aufgebracht.

Also seltsam! Jetzt furcht es schon wieder unterm Haaransatz, dem frisch karottig gefärbten, bei der Frau Sopherl.

Stand da in der Pressemeldung nicht etwas von "Die Mitgliedschaft bei der Vereinigung der Wiener Mieterbeiräte ist kostenlos"? Schon, gell?

Und da war doch auch das da zu lesen: "... mehr als 500 MietervertreterInnen nützen bereits ihre kostenlosen Angebote." Stimmt's, oder hat sie Recht, die Frau Sopherl?

Also bleiben für die Aufbringung der Mittel doch nur Spenden und Subventionen. Oder trügt sie da der Schluss? 

Und immer noch stellt sich die Frau Sopherl die Frage, wer da spendiert - und warum?

"Darüber hinaus vertritt die Vereinigung die Anliegen der MietervertreterInnen bei Wiener Wohnen und steht in engem Kontakt zu wohnpartner, dem Nachbarschaftsservice in Gemeindebauten." So steht es da, in der Presseaussendung. Trotz lange nicht geputzter Lesebrille kann die Frau Sopherl das noch klar herausbuchstabieren.

Also, so rest-grauzellig erinnert sich die Frau Sopherl an einiges, was diese Vereinigung, welche die Anliegen der MietervertreterInnen bei Wiener Wohnen vertritt, direkt oder in Kopie zum Anliegen-vertreten bei Wiener Wohnen zugeschickt bekommen hat, zur Unterstützung der Tätigkeit von Mieterbeiräten. Und sie fragt sich ziemlich angestrengt, was die Vereinigung daraufhin gemacht hat - und was bei dem allen herausgekommen ist.

Sie fragt sich noch angestrengter, wie Wohnsituations-verbessernd denn dann eingegriffen worden ist, da und dort.

Sogar sophistisch über-kraftangestrengt denkt sie nach, wie die Vereinigung zielbewusst Mietermitbestimmung-gefördert hat, als die beste Hausverwaltung von da bis Feuerland einer mitbestimmenden Mieterversammlung ungeniert den Stinkefinger gezeigt hat.

Erschöpft muss sich die Frau Sopherl eingestehen, dass sie wohl doch ihr teures Fitnessstudio-Abo verlängern wird müssen, denn rausgekommen ist bei der ganzen Nachgrübelei gar nix! Nada! Null! Doppel-Null!

Von einem "Sprachrohr der BewohnerInnen" ist da in der Pressetextelei die Rede, von einer wichtigen "Drehscheibe zu Wiener Wohnen und wohnpartner".

Aber wenn die Frau Sopherl ihren internetten Blechtrottel anwirft und die Hauserlseite der Vereinigung behirnt, was da so verlautet, dass es Wohnzufriedenheit-verbessert, in den Städtischen Wohnhausanlagen, dann fragt sie sich, wie es denn sprachrohrt, seitens der zahlreichen engagierten MietervertreterInnen und -außen.

Sprachrohrt es ins Rathaus hinein, oder aus diesem heraus?

Wer dreht und wer scheibt, in der Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Einrichtungen und Institutionen?

Ohne jede Vorwarnung springt der Frau Sopherl die Ansprechpartnerin im Pressetext ins Auge, die sich dichterisch um die kräftige Unterstreichung der Mietermitbestimmungs-fördernden Vereinigung bemüht hat!

Rückfragehinweis:
Christiane Daxböck
Mediensprecher Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig

Eigentlich eh klar wie Tante Ludmillas Hendlsuppe. Eine Hand wäscht bekanntlich die andere.

Aber die kann bestimmt nix dafür, dass die Vereinigung beim Rüberschaufeln der Buchstaben auf ihre Hauserlseite einiges vom Geschreibsel zerdepscht hat.

Nein, nicht die Tante Ludmilla, die Tante Mediensprecherin.

 

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